Quartals Wrap Up – April, Mai, Juni

Endlich ist es hier wieder einmal so weit, drei Monate sind rum und der nächste Quartals Wrap Up steht an. Es waren drei wunderschön sonnige, beinahe schon sommerliche Monate, die wir sehr genossen haben. Und auch lesetechnisch gibt es diesmal ein wenig mehr zu berichten. Dank der Hörbuch-App BookBeat habe ich ein, zwei Bücher mehr geschafft als noch im letzten Quartal. Aber da erzähle ich euch gleich mehr in meinem kleinen Wrap Up vom April, Mai und Juni.

Gelesen, Neuzugänge, aktuelle Lektüre

Lesetechnisch lief es im zweiten Quartal ein wenig besser. Dies lag vor allem an ein paar richtig guten Büchern und der Hörbuch-App BookBeat. So habe ich grad zwei meiner gelesenen Bücher abwechselnd gehört und gelesen. Das macht, wenn die Lesezeit etwas rar gesäät ist, dann doch einen gewaltigen Unterschied. In Dunkelgrün fast Schwarz und Eine Frage der Chemie kam ich so – gemessen an meinen Verhältnissen – ganz schön zügig vorwärts. Und beide Bücher haben mich auch sehr überzeugt. Überhaupt habe ich in diesem Quartal nur tolle Bücher gelesen.
Bei Dunkelgrün fast Schwarz war ich mir zu Beginn allerdings noch unschlüssig, aber je mehr Abstand ich von der Geschichte habe, desto besser gefällt sie mir. Nach wie vor finde ich die Charaktere durchs Band ungemütlich und auch die Story selbst beisst und zwickt und kratzt. Sie trifft gleichermassen ins Herz wie in die Magengrube. Das Buch zu lesen erfordert Kraft und Durchhaltewillen, beschenkt einem aber auch mit unglaublich schönen und tiefgehenden Zitaten. Ich kann verstehen, wenn jemand nicht die Kraft aufbringen will oder kann, es zu lesen, denn die Beziehungen von Raf, Motz und Jo sind nach heutigem Jargon toxisch und zerstörerisch. Allerdings macht das irgendwie auch den Reiz des Romans aus, denn man möchte lesen, wie es den drei „Freunden“ ergeht, wann nun endlich der grosse Knall kommt und ob es sich dann zum Guten wendet.

Und auch Eine Frage der Chemie habe ich abwechselnd gehört und gelesen und meistens wollte ich gar nicht mehr aus dem Buch auftauchen. Die Geschichte zieht und punktet natürlich mit Themen die auch momentan total aktuell sind. Absolut genial fand ich aber die Leichtigkeit und der Humor mit dem die ganzen ernsthaften Themen verpackt werden. Oft fühlte ich mich wie in einem Samstagabend Blockbuster. Und ganz ehrlich, ich könnte mir Elizabeth Zott durchaus als Leinwandheldin vorstellen. Die Geschichte lässt sich toll und süffig lesen, wenn ich auch das Gefühl nicht abschütteln konnte, dass die Charaktere und alles drum und dran geschrieben wurde, um zu gefallen. Und zwar einem möglichst breitem Publikum.
Der Freund der Toten konnte ich dann leider „nur“ lesen, da ich den Roman nicht auf BookBeat finden konnte. Das tat meinem Lesevergnügen und der Lesegeschwindigkeit aber keinen Abbruch. Die Geschichte ist so magisch und spannend und schräg, dass ich in jeder freien Minute weiter lesen wollte. Der Freund der Toten ist wirklich ein ganz besonderes Buch, eine Vergangenheit voller Geheimnisse, ein gutdurchdachter Kriminalfall, schwarzer Humor, jede Menge Magie und Fantasie und ein Dorf voller einmaliger Charaktere. Was wünscht man sich mehr von einer Geschichte?

Auch in diesem Quartal sind ein paar neue Bücher bei mir eingezogen. So musste ich Eine Frage der Chemie unbedingt nicht nur auf der Hörbuch-App in meinem Regal stehen haben, sondern auch in Papier. Und nach Der Freund der Toten musste auch ganz schnell Nachschub von Jess Kidd einziehen. Und irgendwie ist dann da auch noch der dritte Teil der Sam Wyndham Reihe mit im Einkaufskorb gelandet … Und auch Die Glücksschneiderin fand ihren Weg zu mir.

Meine Nase steckt zur Zeit in So wie du mich kennst, welches ich auch abwechselnd höre und lese. Leider wird das aber wohl kein Highlight-Buch werden für mich. Irgendwie fehlt mir die Nähe zu den Figuren, die Gefühle und Gedanken wirken irgendwie aufgesetzt und fremd. Und das „grosse Thema“, welches laut anderen Bloggerinnen und Instagrammerinnen noch kommen sollte, haut mich bis jetzt auch nicht wirklich aus den Socken. Allerdings bin ich wohl über den „Abbruch-Punkt“ hinaus. Das wird jetzt noch fertig gelesen.
Und auch Halali höre ich jetzt bereits seit April und es will einfach nicht so recht vorwärts gehen. Frühe mochte ich die Bücher von Ingrid Noll unglaublich gerne, aber im Moment scheint da einfach die Luft draussen zu sein. Mal schauen, wie es weitergeht.

Statistik

gelesen: 3 Bücher
Seiten total: 1514
Seiten pro Tag: ca. 17
SuB: 74 (+1)

Und sonst so?

Im zweiten Quartal des Jahres konnten wir das Leben so richtig geniessen. Das Frühlingswetter war ja einfach ein Traum. So unternahmen wir als Familie ganz viele kleine und grössere Fahrradtouren und wagten uns auch an erste kürzere Wanderung mit unserer kleinen Tochter. Bis jetzt macht sie alles meist problemlos mit und scheint mal den Zmittag oder den Zvieri im Freien ebenfalls zu geniessen. Auch in unseren ersten Ferien nur zu dritt konnten wir den Frühling in vollen Zügen geniessen.
Einzig der Heuschnupfen machte mir in diesem Jahr einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Kein Medikament schien zu helfen und als dann endlich ein Nasenspray zu wirken schien, wurde mein Auge davon ganz dick und rot. Meine Ärztin hat da ein wenig die Schwangerschaft im Verdacht, da dadurch Allergien entweder verschwinden oder verstärkt werden können. Eventuell gehe ich dann nächstes Jahr mal eine Desensibilisierung an …
An einem wunderschönen Sommertag im Juni fand dann auch die Taufe unserer kleinen Tochter statt. Den Pfarrer kenne ich noch aus meiner Blauring-Zeit, allerdings war er da noch kein Pfarrer. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er nun bei uns im Dorf arbeitet (nun inzwischen leider auch nicht mehr) und so unser Mädchen taufen konnte. Die Feier war dann auch frisch und fröhlich gestaltet, so wie das zu ihm und uns passt. Wir haben viel gelacht und uns gefreut.
Ebenfalls im Juni hatte ich wieder meinen ersten Arbeitstag. Ich arbeite nun wieder 30% auf der Wohngruppe für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Es fühlt sich gut an, zwischendurch auch einfach wieder einmal Daniela zu sein und nicht nur das Mami von klein N. Ich muss aber auch erst noch ein wenig meine Rolle finden, da ich im Schnitt einfach einen Tag die Woche arbeite und irgendwie schon wieder voll drin bin, aber halt irgendwie auch nicht. Meine Chefin meinte zum Einstieg, sie müsse sich auch immer wieder Bewusst machen, was ich weiss und was ich gar nicht habe mitbekommen können. Allerdings bin ich auch froh, habe ich nicht ganz so viel Verantwortung und auch keine Bezugspersonen. Bei diesem kleinen Pensum finde ich das persönlich auch nicht sinnvoll, da man wie gesagt, so gut wie nichts mitbekommt und nur sehr selten anwesend ist.

Quartalsziele

  • Baden im See
  • unsere ersten Ferien im nahen Ausland planen
  • eine ID für klein N. machen lassen
  • So wie du mich kennst zu Ende lesen
  • einige neue Knallerbücher entdecken

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4 Kommentare zu „Quartals Wrap Up – April, Mai, Juni

  1. Hallo liebe Daniela

    Wie schön, dass es euch gut geht, dass ihr so eine schöne und fröhliche Taufe hattet, dass du wieder gut ins Arbeitsleben eingestiegen bist und dass du vor allem auch wieder ein wenig zum Lesen kommst. Und da sind ja gleich einie Bücher und Buchtipps dabei, die ich mir auf jeden Fall noch näher ansehen möchte.

    „Der Freund der Toten“ reizt mich sehr und „Dunkelgrün fast schwarz“ war ja auch ein Highlight für mich. „So wie du mich kennst“ werde ich mir aber auf jeden Fall auch ansehen, auch wenn es dich (noch) nicht ganz packt. Irgendwie interessiert mich das Buch.

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Juli und weiterhin ganz viele schöne Familientag
    Livia

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Livia

      Ja, der Frühling war wirklich schön und ich habe meine Lesezeit wirklich sehr genossen. Und natürlich habe ich mich auch gefreut, dass ich so tolle Bücher lesen durfte. Das hat das ganze ebenfalls erleichtert. Ich merks jetzt, wo ich an einem Buch dran bin, dass mich nicht so begeistert, dass ich dann viel weniger lese.

      Dir auch einen tollen Juli!

      Grüessli, Daniela

      Gefällt mir

  2. Das klingt ganz danach, als hättest du ein paar sehr abwechslungsreiche Monate hinter dir. Egal, ob beim Lesen oder im Leben.
    Schön, dass ihr als Familie den Frühling so genießen konntet und ich wünsche dir noch ganz viel Erfolg beim zurückkehren zur Arbeit.

    Gefällt 1 Person

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