Unterwegs | im Winterwunderland

Schon als wir am Weihnachtsmorgen die dicken Schneeflocken sahen, die gemächlich gegen die Erde schwebten, zog es uns raus ins Schneegestöber. Als uns dann am Stephanstag gar die Sonnenstrahlen weckten, hielt uns nichts mehr in der guten Stube. Schnell entschieden wir uns für eine kleine Winterwanderung auf den Tanzboden im Toggenburg. Der Mann entdeckte eine Strasse zu einer kleinen Besenbeiz, von wo aus die Tour nicht allzu anstrengend werden sollte. Da Wandern im Schnee (vor allem ohne Schneeschuhe) schnell mal anstrengend wird, gab es auch die Möglichkeit abzukürzen.
Und eins sage ich euch gleich vorne weg, als nächstes werden Schneeschuhe angeschafft!

Bei der Besenbeiz angekommen staunten wir erst einmal nicht schlecht über die Menge an Schnee, die uns in diesem schattigen Tal erwartete und die frostigen Temperaturen, so dass wir uns spontan nur für die Abgekürzte Variante der Tour entschieden. Schliesslich wandert niemand gerne bei Dunkelheit durch den Schnee.
Also machten wir uns auf den Weg in Richtung Ober Abschlagen, um dann auf dem Grat retour zur Besenbeiz Nestel zu wandern. Der Wanderweg war leicht vorgespurt, so dass wir auch ohne Schneeschuhe einigermassen gut voran kamen. Allerdings dürfte es mit solchen Dingern an den Füssen doch um einiges Kräftesparender sein.
Der Weg führte dann in gemütlichen Wendungen hangwärts, vorbei an verschneiten Tannen und unberührten Schneefeldern. Und immer wieder boten sich herrliche Aussichten über die verschneite Winterlandschaft.

Oben auf dem Grat öffnete sich der Blick dann noch weiter ins Toggenburg hinein und in Richtung Alpsteinmassiv. Leider versteckten sich diese imposanten Berge aber in ein, zwei hartnäckigen Wolken. Und so machten wir uns dann bald wieder auf den Weg für den Abstieg.
Da wir keinen Umweg laufen wollten, entschieden wir uns dazu das letzte Stück querfeldein durch den Pulverschnee zu laufen. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass dies im Winter mit Schnee durchaus gefährlich sein kann (Lawinen- und Schneebrettgefahr) und gut überlegt sein will. Im Zweifel bleibt man lieber auf dem markierten Weg.
Wir kamen jedoch heil bei unserem Auto an und gönnten uns erst einmal einen heissen Punsch aus der Thermosflasche.

Toureninfos

  • Wanderzeit: 1.5-2h
  • Distanz: ca. 3.5km
  • Aufstieg/Abstieg: 233m/233m
  • Ausrüstung: Winterwanderschuhe, wenn möglich Schneeschuhe, warme und wetterfeste Kleidung
  • Bitte beachte, dass Wandern im Schnee anstrengend ist, überschätze dich also nicht.
  • Bitte bleib auf den markierten Wegen und achte auf Wildruhezonen, Schneeverhältnisse und das Wetter.
  • Abseits von markierten Wegen empfiehlt es sich ein Lawinensuchgerät im Rucksack (inkl. Schaufel und Sonde) dabei zu haben.

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Eine Antwort zu “Unterwegs | im Winterwunderland”

  1. Das sieht ja herrlich aus!
    Da möchte man gleich selbst durch den Winterwald und Schnee stapfen!
    Bei uns lag nur einmal ein kleines bisschen was, was aber auch gleich am nächsten Tag wieder aufgetaut war…
    Ein schönes neues Jahr wünsche ich dir:)
    Lg, Kathrin

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