Tag | Der Mini Buchtraum-Award

Schon lange gab es hier auf dem Blog keinen Award mehr. Das hat Ida wohl gerochen und mich kurzerhand für den Mini Buchtraum-Award von Suses Buchtraum nominiert.
Und wer mich kennt, der weiss, dass ich solche Awards immer ganz lustig und interessant zu lesen finde. Einzig mit der ganzen Nominierungssache habe ich so meine liebe Mühe, ich möchte ja nicht jemanden doppelt und dreifach nominieren. Meistens ändere ich für mich die Regeln einfach dahingehend ab, dass sich doch bitte alle nominiert fühlen sollen, die Lust darauf haben, ein paar Fragen zu beantworten. So werde ich das wohl auch dieses Mal handhaben, aber fangen wir doch einfach einmal an.

Die obligatorischen Regeln sind:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
  • Platziere das Award Logo oder Bild in Deinen Post.
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post.
  • Beantworte die Fragen.
  • Nominiere selbst 5-10 Blogger.
  • Vor allem, hab Spaß daran mitzumachen.

 

Hast du schon mal von eines deiner gelesenen Bücher oder von einem Autor/ einer Autorin geträumt? Beschreibe wie der Traum war.

Da ich mich ganz selten an meine Träume erinnere, bringt mich bereits diese erste Frage ganz schön ins schwitzen. Ich glaube aber, es passiert ganz selten, dass mich Bücher oder Filme bis in den Schlaf verfolgen, meist beschäftigt mich mehr das, was ich selbst so durch den Tag erlebt habe.
Allerdings erinnere ich mich doch an ein Buch, das mich so beschäftigt hat, dass ich die Geschichte in Gedanken – und wahrscheinlich auch in meinen Träumen – weiter gesponnen habe. Das Buch war Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara. Ich habe mir da einfach überlegt, wie die Geschichte um die vier Freunde wohl weiter gehen könnte, was so alles passiert und was dem ganzen zugrunde liegt. Es ist wohl nicht schwer zu erraten, dass ich mit meinen Überlegungen meilenweit von dem entfernt lag, was dann tatsächlich geschah. Aber wie dieses Beispiel zeigt, braucht es einiges, dass mich eine Geschichte bis in meine Träume verfolgt und ich mich dann auch noch einigermassen daran erinnere.

Welches ist dein Traum-Buch-Cover?

Ach, da bin ich nicht so festgelegt. Ich mag die lustigen verspielten Cover der Scheibenweltbücher genau so gerne, wie die klassisch eleganten des Diogenes Verlags. Ich mag sowohl realistische Cover, wie auch graphische. Solche, wo sich unglaublich viele Details verbergen und andere, die ganz minimalistisch gehalten sind. Es kommt doch immer auf den Einzelfall an, vielleicht mag ich an einem Cover etwas, dass mich an einem anderen, ähnlichen stört.
Und im Endeffekt ist mir das Cover schnurzpiepegal, wenn der Inhalt überzeugt.

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Wenn du dein eigenes Traumbuch schreiben könntest, um was würde es in dem Buch gehen?

Ach, ich bin so gar nicht der Typ, der Bücher schreibt. Ich lese sie lieber.
Natürlich habe ich als Kind und Jugendliche auch Versuche unternommen, mehr als nur Kurzgeschichten und Aufsätze zu Papier zu bringen, allerdings wurde ich meiner Charaktere und der Geschichte an sich immer sehr schnell überdrüssig. Oder ich habe mich in unnötigen Handlungssträngen verzettelt. Oder ich wollte zu viel auf einmal. Oder zu wenig. Manchmal änderte ich mitten in der Geschichte den Lauf der Handlung und dann passte das Ende nicht mehr zum Beginn. Manchmal verlor ich den Faden. Und ganz oft, löschte ich alles und begann wieder von vorne. Ich bin wohl einfach keine Autorin.
Aber wenn ich etwas schreiben MÜSSTE, dann würde ich mich wohl an etwas Zeitgenössisches setzen, etwas, worin es um den ganz normalen Wahnsinn geht.

Welches Buch war dein schlimmster Albtraum?

Hmmm? Ein Albtraum lässt mich ja in der Nacht Schweiss gebadet aufschrecken, macht mir Angst oder versetzt mich in Panik. Und ich kann jetzt nicht behaupten, dass ein Buch mich jemals in diesen Zustand versetzt hätte. Natürlich gibt es Thriller oder Horrorgeschichten, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen und die man eigentlich gar nicht mehr unbedingt weiter lesen möchte, dass sie mich aber derart in den Schlaf verfolgen, kenne ich nicht.
Anders sieht es da mit Filmen aus. Ich bin gar kein Fan von so richtig deftigen Horrorfilmen. Da wird mir jedesmal Angst und Bang zumute und ich verziehe mich aus dem Wohnzimmer.
Vielleicht liegt das daran, dass ich mir während der Lektüre aussuchen kann, wie fest ich das Gelesene vor meinem inneren Auge visualisiere. Wahrscheinlich überspringe ich da schon mal die gruseligsten Stellen. Bei einem Film, der die Geschichte ja hauptsächlich über den visuellen Eindruck erzählt, geht das natürlich nicht.

TOP oder FLOPP: das Buch, welches du gerade liest, ist bis jetzt Top oder Flopp?

Ich lese gerade Ein gutes Omen – Die freundlichen und zutreffenden Prophezeiungen der hexe Agnes Spinner von Terry Pratchett und Neil Gaiman und ich weiss jetzt schon, dass dieses Buch am Ende absolut TOP sein wird. So viele schräge, lustige und geniale Ideen können nur diese zwei Autoren in ein Buch packen, entweder liebt man sie dafür oder halt nicht.

Nominierungen:

  • jeder, der Lust hat, diese Fragen zu beantworten

Wie bereits in der kurzen Einleitung angedeutet, werde ich den Stab nicht direkt an jemanden weiter geben. Wer aber Lust auf ein paar interessante Fragen hat, der darf sich hiermit sehr gerne nominiert fühlen und mich auch gerne in seinem Post verlinken.
Viel Spass schon einmal, beim beantworten der Fragen!


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6 Kommentare zu „Tag | Der Mini Buchtraum-Award

  1. Huhu Daniela!
    Da hab ich mich grad sehr gefreut, dass du aktuell in Good Omen steckst :D Ich muss ja gestehen, dass ich dieses Buch noch gar nicht gelesen hab, auch wenn es schon so lang bei mir daheim ein Zuhause gefunden hat. Aber spätestens jetzt vor dem Serienstart muss ich es endlich, endlich lesen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf deine abschließende Meinung!

    Liebe Grüße!
    Gabriela

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Daniela!

    Aah, es freut mich, dass du so schnell mitgemacht hast! :‘) Ich muss sagen, mir geht es wie dir mit gruseligen Filmen – die schleichen sich zu 90% der Fälle in meine (Alb)träume, und dann ist an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken. :’D Ich weiß noch, dass ich vor Jahren den Trailer zu ‚Paranormal Activity‘ gesehen habe und nur deshalb wochenlang nicht richtig schlafen konnte. :D Bei Büchern ist das dann nochmal ein anderes Level, da gefällt mir auch deine Erklärung dazu richtig gut. Ich habe auch ganz oft das Gefühl, dass ich manche (zu verstörende/schockierende/gruselige) Stellen einfach sehr distanziert lese, damit ich mich nicht zu sehr fürchten muss. Warum ich mich überhaupt noch an solche Bücher wage, ist mir trotzdem ein Rätsel. :D

    Hab einen schönen Tag!

    Liebste Grüße,
    Ida

    Gefällt 1 Person

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