Rückblick | Der ganz normale Weihnachtswahnsinn

Heute ist so ein richtig gemütlicher Wintertag. Draussen herrscht dichtes Schneegestöber, die Äste der Bäume hängen tief und sind schwer mit Schnee beladen. Unser Hauswart kommt kaum hinterher mit Schnee schaufeln. Der perfekte Tag also, um mit Tee und Laptop auf dem Sofa zu fläzen und endlich einen Blick zurück auf den Dezember zu werfen. Katze und Kater leisten mir dabei Gesellschaft. Und wie schaut es bei euch aus? Seid ihr dabei?

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Gelesen

Ja, der Dezember sah bei mir lesetechnisch sehr mau aus. Vor den Weihnachtsfeiertagen fand ich einfach keine Ruhe um mal hin zu sitzen und mich einem Buch zu widmen. Das besserte erst wieder etwas zwischen den Jahren. So habe ich im Dezember genau ein Buch gelesen, aber was für eines!
Ich gebe dir die Sonne von Jandy Nelson lag ganz lange auf meinem Bücherstapel. Ich glaube vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich mich schon einmal an der Geschichte versucht und bin auf den ersten 100 Seiten kläglich gescheitert. Ich fand weder den Zugang zu den Protagonisten noch zur Sprache. Etwas frustriert habe ich es dann wieder zur Seite gelegt und mich erst wieder ein Jahr später ran getraut. Und dieses Mal wurde ich umgehauen, von der Sprache, den Gefühlen und den einzigartigen Protagonisten. Ich flog nur so durch die Seiten und konnte mein Lesejahr mit einem regelrechten Highlight beenden. Es war ganz eindeutig einfach die richtige Zeit für dieses Buch und ich bin so froh, habe ich noch einmal einen Anlauf genommen.

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Neuzugänge

Habe ich letztes Jahr noch ein paar Bücher zu Weihnachten geschenkt bekommen, so ging ich dieses Mal buchtechnisch leer aus. Das fand ich aber nicht weiter schlimm, habe ich doch noch genügend Lektüre auf meinem Bücherstapel.
Als einziges Buch neu einziehen durfte Stella von Takis Würger, dass ich als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe.

lesemonat_1Aktuelle Lektüre

Letzte Woche hatte ich eine interessante Diskussion mit einem Arbeitskollegen über Klassiker der Jugendlektüre und da brachte er Der Fänger im Roggen von Salinger ins Spiel. Dieses Buch ging bis anhin völlig an mir vorbei. Allerdings zögerte ich nicht lange und erstöberte es in der Dorfbibliothek in den Regalen. Und der erste Eindruck ist nicht schlecht, ich hatte vor allem sprachlich etwas ganz anderes, viel spröderes erwartet. Da werde ich sicher noch etwas weiter lesen.
Dann lese ich zur Zeit auch Stella von Takis Würger, was mir auch ganz gut gefällt. Die Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg entspricht genau meinem Geschmack.
In Eine unbeugsame Frau bin ich auch ganz schön vorwärts gekommen, allerdings fehlt mir bis jetzt noch etwas der spezielle, einzigartige Touch in dieser Geschichte. Es liest sich aber flüssig und leicht, was zwischendurch ja auch mal ganz nett ist.

Und sonst so?

Ja, was war eigentlich sonst noch so los im Dezember? Privat stehen im Dezember halt immer einige Dinge an, Geburtstage, Feiertage, dort lecker Essen und da Geschenke auspacken. Und dieses Jahr hatte ich leider meine Weihnachtsgeschenke nicht bereits Anfang Monat parat, sondern musste etwas länger rumgurken deswegen. Aber auch auf der Arbeit gibt es immer ganz viel zu organisieren für die Weihnachtsferien, Koffer packen, Geschenke einkaufen, Jahresabschluss der Kassen vorbereiten und noch so einiges anderes. Der ganz normale Weihnachtswahnsinn also, da bleibt meist nicht mehr so viel Energie für die Bücher und den Blog. Allerdings möchte ich wieder versuchen etwas regelmässiger zu bloggen und habe riesige Lust in diesem Jahr einen Themenmonat zu veranstalten. Ich bin mir schon ganz fleissig am Gedanken machen und am Ideen sammeln.

Monatsziele

  • einen Schneemann bauen
  • fleissig lesen
  • wieder regelmässiger bloggen
  • mir Gedanken machen für ein Monatsthema

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Verfasst von

Ich liebe Bücher, Katzen und Menschen. Und zwar in dieser Reihenfolge. Ausserdem koche und backe ich sehr gerne und liebe es auf Entdeckungsreise zu gehen.

5 Kommentare zu „Rückblick | Der ganz normale Weihnachtswahnsinn

  1. Liebe Daniela, es gibt ja so Bücher, bei denen man Erstleser geradezu beneidet – für mich ist das der Fänger im Roggen. (Und dann im Anschluß Salingers Kurzgeschichten) Viel Vergnügen dabei! Stefanie

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo liebe Daniela

    „Der Fänger im Roggen“ möchte ich auch unbedingt einmal lesen, habe es aber bis jetzt nicht geschafft und bin nun um so neugieriger auf deine Meinung zum Buch.

    Im Dezember schaffe ich oft auch nicht so viel (und im November schon gar nicht), aber im Januar habe ich manchmal ein wenig Luft und hole dann auf :-)

    Ganz liebe Grüsse dir und lass dich nicht stressen, einmal mehr ;-)
    Livia

    Gefällt 1 Person

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