Montagsfrage | #43 – Tipps und Tricks

Hallo allerseits!

Ich habe gerade ein kleines Déjà-vu, sitze ich doch wieder einmal an einem Beitrag, den ich so eigentlich nicht zwingend schreiben müsste, während im Tab neben dran die Rezension wartet, in der ich schon seit Tagen feststecke. Meine Vermeidungsstrategie funktioniert noch genau so gut, wie damals zu Unizeiten, als ich lieber FarmVille spielte, als auf Prüfungen zu lernen. Und da soll einer sagen, man werde erwachsen und verwantwortungsbewusster…pfff!
Allerdings ist die heutige Frage von Antonia vom Blog Lauter & Leise so spannend, dass ich sie einfach beantworten muss. Und natürlich werde ich mich anschliessend auch durch die vielen Antworten klicken und Tipps und Tricks um mehr zu lesen bei anderen erstöbern.

Montagsfrage

Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

Um ehrlich zu sein, mit meinen drei bis vier Büchern pro Monat gehöre ich wohl nicht zu den Viellesern unter den Bloggern. Nicht dass ich mich mit anderen vergleichen würde, herrje! Ich bin absolut glücklich mit meinem Lesepensum, es passt zu mir und meinem Alltag, allerdings weiss ich darum nicht so recht, wie viel meine Tipps und Tricks wirklich taugen, um mehr und regelmässiger zu lesen. Zudem sind solche Dinge ja auch immer sehr individuell und nicht für jedermann und jedefrau, aber vielleicht gibt es ja doch das ein oder andere, dass sich lohnt auszuprobieren.

  1. Grad vorne weg: Lest worauf ihr am meisten Lust habt und wonach euch der Sinn steht. Und wenn es das uralte, zerlesene Exemplar von Harry Potter und der Stein der Weisen ist, dann ist das halt so. Ich persönlich finde, es gibt nichts schlimmeres, als sich durch ein Buch zu quälen, worauf man eigentlich gar keine Lust hat, dass man sich aber zum Beispiel zu Beginn des Monats auf die Leseliste gepackt hat und nun halt lesen „muss“. (Klar „muss“ man ein Buch nicht lesen, nur weil man es auf eine Liste gesetzt hat, nur verstehe ich dann den Sinn einer Leseliste nicht ganz, wenn man sich sowieso nicht daran hält. Aber das ist eine andere Geschichte.)
    Bitte fühlt euch jetzt nicht angegriffen, ich weiss, dass es ganz viele liebe Menschen gibt, die wunderbar mit Leselisten arbeiten und daran ist auch gar nichts falsch. Jeder so wie er mag. Ich für meinen Teil komme mit diesem Hilfsmittel einfach nicht klar.
  2. Go with the flow oder so. Es gibt immer mal wieder Zeiten, wo man grad keinen Kopf fürs Lesen hat und man einfach weniger bis gar nicht liest. Macht euch darüber nicht einen allzu grossen Stress. Es kommen auch wieder andere Zeiten, da liest man überdurchschnittlich viel. Ihr habt heute Abend mehr Lust auf Netflix oder einen guten Film? Das ist doch voll ok! Je weniger ihr euch vom Umstand des wenig Lesens stressen lasst, desto eher klappt es auch wieder mit dem viel Lesen. Versprochen!
  3. Hab immer ein Buch in der Tasche. Egal wo du hin gehst, nimm ein Buch oder den eReader mit, so hast du immer Lesestoff parat, wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt. Wenn du auf deinen Bus warten musst beispielsweise, oder im Wartezimmer des Zahnarztes, anstatt zum Klatschmagazin zu greifen, zückst du dann einfach dein Buch. So einfach!
  4. Nimm dir bewusst Zeit fürs Lesen. Wenn ich mal wirklich Lesen will, dann schaffe ich mir kleine Leseinseln. Das kann sein, dass ich mir bewusst sage „Nach dem Staubsaugen sitzt du aufs Sofa und liest.“ oder auch dass ich mir einen Lesenachmittag mit Kuscheldecke, Tee und Kerzen einrichte. Ganz oft klappt das aber nicht so wie geplant und darum hier ein Tipp, der mir persönlich fast am meisten bringt: Anstatt nach einem Spielfilm noch einmal eine halbe Stunde durch die TV-Kanäle zu zappen, ziehe ich mir meinen Pyjama an, putze mir die Zähne und verziehe mich für etwas Lesezeit ins Bett. Manchmal sind es nur 15 Minuten, manchmal lese ich aber auch noch eine Stunde oder länger. So schaffe ich mir nicht nur eine kleine Leseinsel, das Ritual hilft mir auch beim abschalten und einschlafen.
    Wer eher der Morgenmensch ist, kann das ganze auch umdrehen. Warum den Wecker nicht eine halbe Stunde früher stellen und sich so eine Leseinsel schaffen?
  5. Kleine Erfolgserlebnisse für zwischendurch. Die beste Motivation fürs Lesen ist immer noch ein beendetes Buch, das ist ein Erfolgserlebnis und ein Motivationsschub gleichermassen. Darum achte ich darauf, nicht drei 1000-seitige Schmöcker gleichzeitig zu lesen. Da geht die beste Lesemotivation ja irgendwann flöten. Lieber schiebe ich mal ein kleines Büchlein dazwischen, dass ich zügig durchlesen und so einen neuen Motivationsschub für den dicken Schinken mitnehmen kann.

So, das waren sie, meine Tipps und Tricks um mehr und vor allem regelmässiger zu lesen. Für mich funktionieren sie wunderbar, besonders die kleinen Leseinseln abends im Bett sind bei mir schon beinahe zu einem festen Ritual geworden.

Was sind eure Tricks um regelmässiger und darum vielleicht auch mehr zu lesen?


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