Geplauder | Das Ding mit den Rezensionsexemplaren

Dieser Beitrag schlummert schon eine ganze Weile in meinen Entwürfen, denn immer mal wieder kocht in der Buchbloggerwelt die Debatte um die lieben Rezensionsexemplare hoch. Bei einigen sind sie verpönt, andere sammeln sie wie Trophäen. Ich selbst bewege mich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen und versuche nun hier die Gründe zu suchen. Wohin genau dieser Beitrag sich bewegt, kann ich nicht sagen. Lassen wir uns also überraschen.

Ich lese und rezensiere sowohl selbst gekaufte, wie auch in der Bibliothek oder von Freunden ausgeliehene Bücher. Und immer mal wieder ist gar ein Rezensionsexemplar darunter. Ich gehöre also schon mal nicht zu der Sorte Leser und Blogger, die Rezensionsexemplare generell ablehnen und ganz vom Blog verbannen. Wie sieht also mein Umgang mit diesen aus?

Rezensionsexemplare und ich

Als ich angefangen habe über Bücher zu sprechen, hatte ich keine Ahnung von der Möglichkeit, Rezensionsexemplare anzufordern. Als „normale“ Leserin ging ich schön brav in die Buchhandlung meines Vertrauens und besorgte mir dort Lesenachschub. Und so handhabe ich das auch heute noch grösstenteils. Allerdings stiess ich Buchbloggerneuling ganz schnell auf diese Rezi-Ex, Leseexemplare, Freiexemplare, Rezensionsexemplare oder wie sie auch immer genannt werden. Da gab (und gibt) es Anleitungen anderer Blogger und Bloggerinnen, wie man diese bei Verlagen anfragen kann, Links zu Plattformen, die ebensolche anbieten oder schlicht und einfach eine kurze Kennzeichnung in den Rezensionen. Da machte ich natürlich erst einmal grosse Augen und freute mich. Ein ganz kleines bisschen war ich auch neidisch auf diese grossen, tollen Blogs, die diese Möglichkeit kannten und nutzten. Gleichzeitig war mir aber auch klar, dass ich als Neuling und mit meiner geringen Reichweite diesbezüglich wohl kein Brot haben würde und so versuchte ich mein Glück gar nicht erst.
Mittlerweile sind einige Monate, gar Jahre ins Land gezogen und ich habe meine Erfahrungen mit Rezensionsexemplaren gemacht. In regelmässigen Abständen flattern auch immer mal wieder Newsletter oder Rezensionsangebote ins Haus, ab und an gibt es gar Überraschungspost. Ich freue mich über diese Anfragen, bin aber über das unreflektierte Annehmen aller Angebote hinaus. Ok, zugegeben in dieser Phase war ich eigentlich nie, schon immer habe ich mir die Anfragen sorgfältig angeschaut und ausgewählt, was zu mir und meinem Lesegeschmack passt. Im Durchschnitt schreibe ich also bedeutend mehr Absagen als Zusagen. Aber manchmal werden auch richtig gute Bücher an mich herangetragen wie zum Beispiel Jonas bleibt oder Belfast Central, die ich ohne die  netten Anfragen der Autorinnen wahrscheinlich gar nicht entdeckt hätte.
Selten frage ich Bücher aus eigenem Antrieb bei Verlagen an, obwohl ich in vielen Presseverteilern und speziellen Bloggerverteilern bin und auch regelmässig die Verlagsvorschauen durchgucke. Ich weiss nicht, ob ich für diese Art von Vorpreschen einfach zu zurückhaltend bin, oder ob mir dann der Kontakt plötzlich zu persönlich, die Verpflichtung zu bindend wird… Ich werde da aus mir selbst nicht ganz schlau. Ich habe mich bis jetzt auch noch nicht auf eine Buchmesse getraut. Einzig beim Bloggerportal von Randomhaus habe ich schon (aber auch ganz selten) Bücher angefragt. Durch dieses Portal wird die Hemmschwelle allerdings auch bewusst niedrig gehalten, praktisch für Leute wie mich.

Rezensionsexemplare_1

Wie ihr seht, gehe ich mit Rezensionsexemplaren sehr bedacht um (und ich denke, das ist – wie bei so vielen anderen Dingen – der springende Punkt). In meinem Bücherregal werdet ihr nie mehr als zwei, drei ungelesene Exemplare dieser Spezies finden. Alles darüber setzt mich zu  sehr unter Druck und bringt mich in einen Lesestress. Das möchte ich vermeiden, denn schliesslich ist das Lesen mein Hobby und ein Hobby soll Spass machen. Mit einem Rezensionsexemplar gehe ich aber eine Verpflichtung ein (zumindest für mich fühlt es sich so an) – Buch gegen Rezension, und da möchte ich mir nicht zuviel davon aufhalsen. Verpflichtungen habe ich im Job und in meinem täglichen Leben schon genug. Darum verstehe ich Menschen, die sich einen SuB aus Rezensionsexemplaren anlegen überhaupt nicht. Ich würde jedesmal beim Anblick dessen schreiend das Weite suchen. Mein Pflichtgefühl bekäme Panikschübe davon. Aber vielleicht gibt es ja gute Gründe dafür…

Was ich an Rezensionsexemplaren gut finde

Kommen wir nun aber zur Sache. Wie aus den vorangegangenen Erläuterungen klar wurde, finde ich Rezensionsexemplare nicht per se schlecht. Es gibt sogar einige Dinge, die ich richtig gut finde, darum möchte ich diese hier auch einmal benennen.

♦ Die Möglichkeit Bücher vorab lesen zu dürfen

Ich persönlich empfinde es nach wie vor als eine grosse Ehre, Bücher vor ihrem eigentlichen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Auch wenn ich ein in meinen Augen absolut durchschnittliches Leben führe und glücklich bin damit, so ist der Moment, wo ich ein Vorableseexemplar aus meinem Briefkasten fische doch ein ganz besonderer und mit einem speziellen Gefühl verbunden. Denn irgendwie ist es einfach toll, wenn man vor allen anderen ein neues Lieblingsbuch entdecken und vielleicht andere Leser*innen, die beste Freundin oder den Bruder mit seiner Begeisterung anstecken kann.

♦ Neuentdeckungen von unbekannten Autorinnen und Autoren

Durch Rezensionsanfragen von Autorinnen und Autoren habe ich schon so manches Buch entdeckt, dass sonst nie und nimmer in meiner Filterbubble aufgetaucht wäre. Denn wir alle nehmen oft nur das wahr, was uns interessiert, folgen Bookstagramaccounts und Blogs, die ähnliches lesen wie wir und verpassen so oft einiges, was da im Blog nebenan noch so geschieht. An und für sich ja nicht schlecht, denn irgendwie müssen wir uns ja in der Fülle an Informationen zurecht finden. Manchmal lohnt sich aber auch ein Blick über den Tellerrand und dafür sind Rezensionsexemplare ganz praktisch.

Der Kostenfaktor

Ja, den Kostenfaktor darf man halt auch nicht ausser acht lassen. Nicht dass dies jetzt der grösste und einzige Grund sein sollte ein Rezensionsexemplar anzufragen, aber grad Neuerscheinungen und Hardcover sind in der Schweiz echt teuer. Und je nach Lebenssituation oder finanziellen Mitteln kann auch ein Bibliotheksabo nicht mehr im Haushaltsbudget liegen.
Ich finde ganz klar, es sollte nie der einzige Grund sein, warum ein Buch beim Verlag angefragt wird, aber Rezensionsexemplare sind durchaus eine Möglichkeit, den ein oder anderen Franken zu sparen.

♦ Möglichkeiten für weitere Kooperationen

Grad wenn Anfragen von Autorinnen und Autoren persönlich kommen, bietet sich oft die Gelegenheit, die Zusammenarbeit noch etwas auszuweiten. Ist der Autor oder die Autorin noch unbekannt oder hat erst grad das Erstlingswerk veröffentlicht, so ist es vielleicht die perfekte Gelegenheit für ein Interview oder ein Gewinnspiel um das Buchmarketing etwas anzukurbeln und zu unterstützen. Das gibt neue Möglichkeiten für den Blog und der eigene Erfahrungshorizont kann ausgeweitet werden.

♦ Unterstützung für unser Hobby

Indirekt wird mit Rezensionsexemplaren ja unser Hobby und unser Blog unterstützt. Der ganze Zeitaufwand für die Gestaltung und Unterhaltung des Blogs (zu diesem Thema wurden auch schon einige gute Artikel geschrieben), das „Marketing“, das wir auf unseren Social Media Kanälen betreiben und mitunter auch die finanziellen Investitionen zum Beispiel für eine eigene Domain oder ein Layout werden in gewisser Weise auch durch Rezensionsexemplare honoriert.

Rezensionsexemplare_2

Was ich an Rezensionsexemplaren nicht mag

Aber natürlich hat jede Medaille zwei Seiten und so verbinde auch ich nicht nur gute Dinge mit Rezensionsexemplaren. Manche Dinge beobachte ich sehr kritisch oder störe mich gar daran.

Wenige Bücher werden gehypt

Ganz oft scheint es so, als würden nur jene Bücher rezensiert, zu denen auch Rezensionsexemplare verteilt werden oder eine Marketingstrategie der Verlage geplant ist. Besonders auf Instagram beobachte ich ganz oft, dass plötzlich ein, zwei, vielleicht drei Wochen ein bestimmtes Buch in aller Munde (oder eher in jedem Bild) ist. Kurze Zeit später folgt dann die Rezensionswelle auf den Blogs. Daraus entstehen manchmal richtige Hypes, die ich durchaus auch kritisch beobachte. Aber zu diesem Thema habe ich an einer anderer Stelle etwas mehr philosophiert.
Aus dieser Omnipräsenz in den Sozialen Medien und auf Blogs ergibt es sich dann aber auch, dass andere Nutzer und Nutzerinnen angeregt werden dieses oder jenes Buch zu kaufen, was wiederum zu noch mehr Bilder, Rezensionen und what so ever führt. Ein Teufelskreis! Oder gutes Marketing wie andere sagen.

Das Abgreifen von Rezensionsexemplaren

Auf manchen Blogs werde ich den Eindruck nicht los, dass Rezensionsexemplare abgegriffen werden, einfach weil es Rezensionsexemplare sind. So werden ganze Stapel von Büchern angehäuft. Abgesehen davon, dass mich persönlich so ein SuB an Rezensionsexemplaren stark unter Druck setzen würde, finde ich es auch nicht fair gegenüber dem Verlag oder dem*der Autor*in, die ja alle auf eine möglichst rasche Rezension hoffen.

♦ Wie schauts aus mit Kritik?

Ich persönlich versuche völlig unvoreingenommen an ein Buch ran zu gehen, egal ob ich mir das in der Buchhandlung selbst gekauft habe oder nicht. Nichts desto Trotz stelle ich mir immer die Frage, wie kritisch kann, darf und muss ich sein, wenn ich doch vorher so netten Kontakt mit dem*der Verlagsmitarbeiter*in oder dem*der Autor*in hatte. Wie formuliere ich meine Kritikpunkte? Wie weit kann ich gehen ohne zu verletzen? Ich hoffe wirklich, ich bekomme diesen Spagat irgendwie hin. (Btw, wie unvoreingenommen ist meine Rezension eigentlich noch, wenn ich mir solche Gedanken im Vorfeld mache? Hmmm?)
Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass andere Blogger und Bloggerinnen da weniger gewissenhaft und weniger kritisch sind und Rezensionsexemplare ungefiltert in den Himmel loben.

Der „Rezensionszwang“

Ganz klar, durch die Annahme eines Rezensionsexemplars gehe ich eine Verpflichtung ein, denn das Buch gibt es im Austausch gegen eine Rezension. Natürlich gibt es die Möglichkeit auch ein Rezensionsexemplar unrezensiert zu lassen, dennoch erzeugt diese Verpflichtung einen gewissen Druck oder Zwang. Und so werden dann oft nur noch jene Bücher rezensiert, bei denen man sich zu einer Rezension verpflichtet hat. Das hinterlässt dann oft den Eindruck, dass eine Bloggerin oder ein Blogger nur Rezensionsexemplare liest, auch wenn dem gar nicht so ist. Und neben bei erscheint halt auf einem weiteren Blog eine Rezension zu Buch XY. Schade.

Und nun, Teufelszeug oder Gottesgeschenk?

Wie so viele Dinge im Leben haben auch Rezensionsexemplare ihre guten und ihre schlechten Seiten und alles hängt von unserem Umgang damit ab. Ganz auf Leseexemplare zu verzichten fände ich Schade, wäre mir doch schon so manches gutes Buch durch die Lappen gegangen. Andererseits beäuge ich Blogs, die nur oder hauptsächlich Leseexemplare besprechen und dann auch noch die selben wie auf beinahe jedem zweiten Blog auch kritisch.
Ich glaube, der Schlüssel liegt wirklich in unserem bedachten Umgang mit all den Angeboten und Anfragen. Grundsätzlich sollten wir alle das lesen, worauf wir Lust haben und wenn das halt das gehypte Buch auf dem Instagramaccount der Lieblingsbloggerin ist, dann ist das halt so. Aber für das eigene Lesevergnügen tut es manchmal ganz gut, Neues zu wagen und die Rezensionsexemplare sorgfältig auszuwählen. Für die Vielfalt und Einzigartigkeit unserer Beiträge und Blogs sind wir am Ende des Tages nämlich immer noch selbst verantwortlich.

Wie steht ihr zu Rezensionsexemplaren? Wie geht ihr mit dem Angebot um?

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38 Kommentare zu „Geplauder | Das Ding mit den Rezensionsexemplaren

  1. Ein richtig toller Beitrag! Wir fragen keine Rezensionsexemplare mehr an, da es uns schon 2 Mal passiert ist, dass wir garnicht in das Buch rein gekommen sind und dann geht der Spaß am Lesen verloren, da man sich unter Druck setzt, eine vernünftige, aussagekräftige Rezension schreiben zu müssen. Anders sieht das bei Leserunden auf Lovelybooks etc. aus, durch den Austausch mit anderen fällt das „rezensieren müssen“ leichter.

    Liebe Grüße

    Steffi und Steffi

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    1. Huhu!
      Meine Erfahrungen zu Leserunden sind begrenzt, allerdings setzen mich vorbestimmte Leseabschnitte manchmal auch unter Druck. Den Austausch empfinde ich aber auch als sehr bereichernd.
      Grüessli

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  2. Hallo 👋

    Ein wirklich interessanter Beitrag.

    Ich mische ja sehr viel: SuB, Neuerscheinungen, Rezensionsexemplare. Aber prinzipiell frage ich nur Bücher an, die ich wirklich gerne lesen möchte. Es kam aber auch schon vor, dass ich etwas unangefragt zugeschickt bekommen habe und es dann trotzdem gelesen habe.
    Wenn es dann Kritik gab oder ich das Buch aus bestimmten Gründen abgebrochen habe, habe ich das dem Verlag oder Autor geschrieben und es war bisher noch nie ein Problem.

    Ich stimme dir zu, dass die Versuchung etwas beim Bloggerportal anzufragen sehr groß ist. Aber mittlerweile frage ich da auch nur selten an.

    Ehrlich gesagt, finde ich das vorablesen schon echt toll und arbeite gerne enger mit Autoren zusammen.

    Dafür bin ich kein Fan von Leserunden. Ich habe jemanden kennengelernt mit der ich gerne Bücher zusammen lese, aber ansonsten lese ich lieber „für mich“.

    Liebe Grüße,

    Donatha

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    1. Hey!
      Das Bloggerportal ist in dieser Hinsicht wirklich verlockend und ich finde es gut, dass du nur Bücher anfragst, die du auch lesen möchtest. Mit Kritikpunkten aber auch Lob muss sowohl der Verlag wie auch der*die Autor*in rechnen. Dafür sind Rezensionen schliesslich da, meiner Meinung nach.
      Grüessli

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  3. Ich versuche es stark einzuschränken. 200-300 Euro kann ich im Monat für Bücher freihalten, das ist ok. Ich gehöre leider zu denen , bei denen sich schnell Stapel bilden und bei denen man dann sehen muss, dass das älteste Buch als erstes gelesen wird und nicht das, welches neu ankommt und daher am reizvollsten ist. Mit eigenen Büchern kann ich das dann lesen, wann ich möchte.

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    1. Hey!
      Diese Stapel kenne ich also auch (nicht mit Rezensionsexemplaren, aber generell) und ich muss mich auch immer an der Nase nehmen, um nicht nur die neusten Bücher zu lesen.
      Grüessli

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  4. Hallo :) ein toller Beitrag! Ich lese ja bei allem immer bunt gemischt und finde es toll, dass ich auch die Möglichkeit habe Bücher als Rezi Ex. zu lesen. Doch wenn ich ein Rezi Ex. lese, dann nur eines, dass ich auch wirklich haben möchte. Ich finde es toll, dass wir diese Möglichkeit haben und doch finde ich es auch wichtig, dass man Bücher rezensiert, die weder gehypt werden noch aktuell sind. Schliesslich sollten diese auch nicht in Vergessenheit geraten!

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    1. Heyhey!
      Ich danke dir! Ich frage ja eher selten Bücher an, aber wenn, dann auch nur solche, die ich wirklich gerne lesen möchte. So mache ich das auch bei Vorablesen zum Beispiel.
      Auf meinem SuB schlummern auch ein paar ältere Bücher und ich muss mich immer an der Nase nehmen, nicht nur die Neuzugänge zu lesen.
      Grüessli

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  5. Liebe Nela,
    ein ganz wunderbarere und unglaublich interessant zu lesender Beitrag. Ich finde deine Einstellung gegenüber Rezensionsexemplaren genau richtig. Man sollte sie immer mit Vorsicht behandeln. Als ich gemerkt habe, dass ich nun in der Lage bin, Rezensionsexemplare anzufragen und sie auch bekomme, hatte ich auf einmal drei Stück zuhause und habe mich genauso gestresst gefühlt wie du. Ich fühle mich verpflichtet, so schnell wie möglich eine Rezension zu verfassen und vor allem fühle ich mich verpflichtet, diese Bücher so schnell wie möglich zu lesen, auch wenn ich vielleicht ein anderes bevorzugen würde.
    Daher informiere ich mich mittlerweile auch immer gut über die Bücher, bevor ich sie anfrage und überlege mir genau, ob ich es wirklich als Rezensionsexemplar haben möchte. Ob ich es zeitnah lesen möchte oder ob es mich nach einigen Wochen unter Druck setzt. Wenn ich mir nicht sicher bin, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, warte ich lieber ab und kaufe es mir selbst.
    Außerdem kommt das Rezensionsexemplar anfragen nie an das tolle Gefühl heran, einen Buchladen mit einem neu gekauften Buch zu verlassen :)
    Liebe Grüße,
    Janika

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    1. Hallo Janika!
      Oh, dieses Gefühl in einem Buchladen ist einfach unbeschreiblich und kommt an nichts heran, da hast du recht.
      Ja, Rezensionsexemplare setzen einem wirklich etwas unter Druck , vor allem wenn man nicht so in das Buch findet und das Lesen nicht so läuft. Ich bin einfach der Meinung, das Lesen sollte Spass machen und nicht mit Druck und Zwang verbunden sein, darum achte ich wirklich darauf, welche Rezensionsangebote ich annehme und welche nicht.
      Grüessli, Nela

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  6. Hallo Daniela!
    Das ist ja mal ein ganz toller Beitrag! Der regt auf alle Fälle zum Nachdenken an und ich finde es super, dass du eben beide Seiten beleuchtet hast. Ich blogge erst seit 1,5 Monaten, bin also absoluter Neuling. Auch ich habe schon Rezensionsexemplare gelesen. (Aber noch keine angefragt und das habe ich auch erst einmal nicht vor, bin ja noch zu klein). Ich hätte denke ich oder habe mit zwei Exemplaren schon das Problem gehabt, dass mir die Bücher nicht so gefallen haben. Dazu gab es dann auch schlechte Kritiken, aber dafür musste ich das Buch ja erst einmal zu Ende lesen. Normalerweise breche ich Bücher recht schnell ab. Und da hätte ich eben „Angst“, weil ein Rezensionsexemplar mit der Verpflichtung ein gewisses Risiko ist, dass einem das Buch nicht gefällt. Abbrechen kann ich Rezi-Exmeplare (noch) nicht, da habe ich ein schlechtes Gewissen.
    Trotzdem hatte ich auch ein Buch dabei, von dem ich SO begeistert war, dass es ein Jahres Highlight für mich war. Aber bis zum Erscheinungstermin in ein paar Monaten darf ich ja noch nichts sagen und ich würde doch so gerne jetzt schon darüber reden. Hach. Andererseits ist das auch wieder so eine prickelnde Vorfreude, bald kommt ein tolles Buch raus und ich habe es schon gelesen. Es sind wirklich immer zwei Seiten der Medaille. :)
    Liebe Grüße,
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,
      es gibt wirklich zwei Seiten, manchmal entdeckt man ganz tolle neue Bücher und manchmal quält man sich auch durch Geschichten durch. Ich habe ja generell Mühe damit, Bücher abzubrechen, aber bei Leseexemplaren ist die Hemmschwelle noch einmal um einiges höher. Das kann ich also absolut nachvollziehen.
      Liebe Grüsse

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  7. Ich sehe das sehr gespalten. Wir lesen viele Rezensionsexemplare. Mir gehts allerdings absolut nicht drum, solche zu sammeln. Ich lese die Bücher, die mich interessieren, meist sofort, einfach weil mich Bücher glücklich machen und durch schwere Zeiten helfen.

    Dennoch denke ich natürlich, dass es sicher Blogger/innen gibt, die nur darauf aus sind, ihren SuB zu erweitern.

    Neri, Leselaunen

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    1. Hallo Neri,
      das finde ich auch voll in Ordnung. Es gibt ja nichts schöneres, als Bücher zu lesen, die einem interessieren und glücklich machen. :)
      Grüessli

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  8. Gelungener Beitrag. Ich persönlich gehöre zu der Sorte Blogger, welche fast nur noch Rezensionsexemplare lesen. Das hat für mich mehrere Gründe: der finanzielle steht da ganz im Vordergrund. Der andere ist, dass ich mir schon immer viel Zeit genommen habe ein Buch auszusuchen und so ist das auch bei Rezensionsexemplaren. Ich frage einen Titel nicht einfach an, weil er Spitzentitel ist oder ich Teil eines Hypes sein will. Rezensionsexemplare geben mir die Möglichkeit verschiedenste Bücher kennenzulernen, welche ich mir vielleicht nicht gekauft hätte. Ich bleibe wie immer kritisch bei Rezensionen zu RE. Das ist ein absolutes Muss als Blogger und ich bin weder einem Autor noch einen Verlag eine positive Rückmeldung schuldig. Einzig eine Rezension ist gefordert. So habe ich RE schon in den Boden gestampft und in den Himmel gelobt. Ganz so, als wären es selbsgekaufte Bücher. Wie siehst du meine Handhabung?

    Habe übrigens eine Kolumne zum Thema Verlags- und Buchhandelsmarketing auf meinem Blog. Die letzten vier Sonntagsgedanken Beiträge, falls es dich interessiert.

    Liebe Grüsse
    Josia

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    1. Hoi Josia,
      vielen lieben Dank!
      Ich kann das mit dem finanziellen Aspekt absolut nachvollziehen. Ich habe mir aus diesem Grund wieder ein Bibliotheksabo angeschafft. Und an deinem Blog mag ich es gerade, dass du viele Bücher besprichst, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe. Und deine Haltung bezüglich der Schuldigkeit gegenüber Verlagen finde ich lobenswert, da kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden.
      Grüessli :)

      PS.: Deine Sonntagsgedanken lese ich übrigens sehr gerne.

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  9. Liebe Daniela,

    ein wirkliche toller Beitrag!

    Mir gefällt es, wie du dich mit der Thematik auseinander setzt und deine Argumente. Ich kann das voll und ganz unterschreiben!

    Liebe Grüße
    Juliane

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  10. Hey :)

    Der Beitrag ist total interessant und auch die Kommentare drunter.

    Ich selbst bin nur bei Random House angemeldet und schaue da immer mal nach Rezensionsexemplaren. Was mir da gefällt ist, wie du schon schreibst, dass man einfach nur anklickt und hofft, dass man das ok für das Buch bekommt. Die Hemmschwelle ist da wirklich niedrig.
    Was mir bei den Rezi Exemplaren immer schwer fällt ist eine Rezi zu schreiben, wenn mir das Buch nicht gefallen hat. Solche Meinungen sind ja auch wichtig, aber ich finde es schwer den Text dann neutral zu schreiben, ohne dass es so rüber kommt als wäre das Buch total Mist. Ich versuche dann auch immer ausreichend zu begründen, warum es mir nicht gefiel.
    ich hab auch schon den Überblick verloren, welches Rezi Exemplar als nächstes dran ist und dann einfach eins gelesen was aktuell reingeflattert kam .

    Wie du auch schon geschrieben hast, so kommt man auf die ein oder andere Story die man sonst nicht in die Hand genommen hätte. Was ich sehr gut finde! Und ich denke auch, dass es gerade wenn man wenig Geld hat, aber einem Buch eine Chance geben möchte, so die Möglichkeit dazu hat. Also es gibt Bücher wo ich von den Autoren her weiß, dass wird gut und da zahle ich auch die 20€. Aber es gibt eben auch Bücher wo ich mir denke, die Story klingt gut, aber ich kenn weder den Schreibstil des Autors, noch sonst was – da ist es denke ich leichter, wenn man über ein Rezi Exemplar ran geht. – weil man sich dann weniger ärgert, wenn das Buch dann doch nicht so 100%ig sein ist.

    Dadurch dass ich aber meist englische Bücher lese habe ich gar nicht sooft Rezi Exemplare

    Schön finde ich es auch, wenn man auf einer Messe ist und da mit Verlagen etc ins Gespräch kommt :)

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    1. Hallo! :)
      Das Bloggerportal ist wirklich immer wieder verlockend. Mit negativen Rezensionen habe ich lustiger Weise überhaupt keine Mühe, denn ich sehe das ähnlich, wie Josia, ich bin weder dem Verlag noch dem*der Autor*in eine positive Rückmeldung schuldig, sondern lediglich eine Rezension und die enthält meine ehrliche Meinung. Und die versuche ich, egal ob positiv oder negativ, zu begründen.
      An eine Messe habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, ich glaube, ich bräuchte da jemanden, der mich begleitet, alleine machen mir solche Dinge keinen Spass.
      Grüessli

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  11. Liebe Daniela

    Ich verstehe deine Bedenken nur zu gut. Ich hatte mal 5 Leseexemplare auf meinem Stapel und es hat mich enorm unter Druck gesetzt. Deshalb gehe ich besonders mit dem Bloggerportal vorsichtiger um, wobei ich meistens keine 100% neuen Bücher Anfrage, sodass es kein Problem ist, wenn die Rezension später erscheint.

    Mich stören die Blogs, die immer nur die gleiche Sorte Buch Anfragen, nie was schlechtes über die Bücher sagen und immer nur mit Hypes laufen. Bookstagram und die Buchblog-Welt hat so viel mehr zu bieten als MK, aber die Bilder ihrer Bücher sind in jedem zweiten Bild zu finden und als jemand, der einen ganz eigenen Lesegeschmack hat, der sehr individuell bist, hast du kaum eine Chance in der Masse gesehen zu werden, wenn alles um dich herum gleich aussieht.

    Jetzt schweife ich in generelle Diskussionen ab, aber ich finde schon, dass das auch was mit Rezensionsexemplaren zu tun hat, durch die solche Hypes natürlich auch gefördert werden.

    Liebe Grüße

    Jojo

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    1. Hey Jojo
      Ich mag es, wenn Blogger*innen auch ältere Bücher lesen und besprechen. Das sorgt für etwas Abwechslung.
      MK? Ich finde es ab einen gewissen Punkt auch immer sehr nervig, wenn auf gefühlt jedem zweiten Bild auf Instagram die gleichen paar Bücher zu sehen sind.
      Liebe Grüsse

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  12. Hey :)
    Dein Beitrag ist der erste Beitrag über Rezensionsexemplare, den ich direkt zu unterschreiben würde.
    Alles hat eine gute und eine schlechte Seite, aber es ist das was man daraus macht. Klar haben Rezensionsexemplare viele, viele Vorteile, aber sie bringen auch Nachteile mit sich.

    Hab einen tollen Abend!

    Steffi

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  13. Ich lese sehr viele Rezensionsexemplare, die ich allerdings auch bis auf sehr wenige Ausnahmen selbst anfrage. Wenn die neuen Verlagsvorschauen herauskommen, schaue ich sie durch und meist entsteht dabei so eine kleine Wunschliste. Etwa zur Zeit des Erscheinungstermins schaue ich dann oft noch in die Leseproben und entscheide dann, ob ich gerade Zeit habe oder auch in Stimmung für das Buch bin. Erst dann frage ich an und freue mich, wenn ich ein Rezensionsexemplar bekomme. Das ist eine schöne Möglichkeit für mich auch Neuerscheinungen lesen zu können, die ich mir als gesundheitsbedingte Frührentnerin ansonsten in dem Maße gar nicht leisten könnte. Als Gegenleistung erstelle ich eine ehrliche Rezension im Rahmen meiner Möglichkeiten – ich bin halt kein Profi, aber das wissen die Verlage ja auch. Es ist schon schön ein Rezensionsexemplar als Obolus für die investierte private Zeit zu erhalten, auch wenn ich das gern mache.

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    1. Hey Yvonne,
      ich verstehe das sehr gut, dass Rezensionsexemplare eine gute Möglichkeit sind ein paar Franken oder Euro zu sparen. Ich selbst habe mir diese Überlegung auch schon gemacht. Und wenn man Bücher anfragt, die man sowieso gerne lesen möchte, dann ist das auch absolut in Ordnung. Aber Leseexemplare um des Leseexemplares Willen anzufragen, obwohl man weiss, man liest es vielleicht erst in einem halben Jahr, wenn überhaupt finde ich bedenklich.
      Ich finde es übrigens auch schön, ein Buch als Gegenleistung für meine investierte Zeit zu erhalten. :)
      Grüessli

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      1. Da hast du sicherlich Recht, aber ich muss gestehen, dass ich mich anfangs auch ein wenig übernommen habe und mir manchmal auch heute noch gelegentlich das ein oder andere Buch einfach dazwischen kommt, weil ich ein Stimmungsleser bin. Ich glaube nicht, dass man bewusst plant, ein Buch so viel später zu lesen, sondern das dabei eine ähnliche Problematik wie mit dem SuB vorliegt. Man will dieses Buch unbedingt lesen, weil es einen anspricht, bestellt es vielleicht sogar vor und dann steht es erstmal im Schrank, weil man erst noch ein anderes Buch zuende lesen möchte. Nicht umsonst gibt es den Begriff SuB-Leichen: Alles Bücher, die man unbedingt lesen möchte und sich aus diesem Grund angeschafft hat. Ich denke, mit wem die Büchersammelleidenschaft leicht durch geht, der neigt auch eher dazu, Rezensionsexemplare anzusammeln, die er nur über einen langen Zeitraum abarbeiten kann – gar nicht boshaft, aber für die Verlage sicherlich nicht schön.

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  14. Hey du!
    Mittlerweile setze ich mich was das betrifft gar nicht mehr unter Druck.
    Ich frage kaum noch REs an, wenn dann nur von bestimmten Verlagen und Autoren, manche werden mir ungefragt zugeschickt.
    Meistens brauche ich sehr lange um eine Rezension zu veröffentlichen, aber das störte bisher niemanden.
    Bei mir gibts meist sowieso schon vorher Fotos und damit ein bisschen Werbung, ich erwähne Neuzugänge und aktuelle Bücher in vielen Beiträgen und meist bekommen solche mehr Klicks, als Rezensionen, werden also auch mehr gelesen.
    REs bekommen und dann aber gar nicht erwähnen finde ich hingegen doof. Manchmal reicht ja schon ein kleines Instagramposting oder so aus, um die Verlage und Autoren zu unterstützen.
    Witzigerweise wird oftmals gesagt man hätte ein Buch oft bei mir gesehen, oder auch dass Menschen sich Bücher gekauft haben, nachdem ich es beworben habe, ohne es überhaupt rezensiert (manchmal nicht mal gelesen) zu haben. Es klappt also trotzdem.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Hey Nicci!
      Das ist sicherlich eine bewundernswerte Einstellung. Ich glaube auch, dass es für die meisten Verlage und Autor*innen kein Problem ist, wenn eine Rezension auch später erscheint. Das ist wohl eher ein Druck, den ich mir selbst mache, darum frage ich wie gesagt auch so gut wie keine Leseexemplare mehr an. :)
      Ich finde es toll, wie du deine Bücher präsentierst, ich habe auch schon einige interessante Exemplare bei dir entdeckt.
      Grüessli

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  15. Hallo liebe Nela,

    nach langer Zeit lande ich endlich wieder einmal auf deinem wunderschönen Blog! :)
    Leider fehlt mir in letzter Zeit die Stöberzeit und ich möchte gar nicht daran denken, wie viele tolle Blogartikel ich überall verpasse…

    Aber nun zu deinem Artikel: Ich fand deine Überlegungen wirklich einleuchtend und sehr schön abwägend dargestellt. Vieles sehe ich ähnlich wie du, beispielsweise nervt mich ebenfalls manchmal dieser Überhang von bestimmten Büchern auf allen Kanälen.

    Andererseits muss ich leider sagen, dass ich mich allzu oft von Rezensionsexemplaren verführen lasse (also sie selbst zu erfragen). Es wird einem aber auch so leicht gemacht und wie du schon schreibst sind in den Verlagen doch alle nett. Es fühlt sich eben wie eine Bestätigung oder Belohnung an, ein Exemplar zu bekommen. Und es erscheinen einfach immer, immer, immer zu viele neue, spannend klingende Bücher. Ab und an mache ich dann Wochen, in denen ich nur noch alte SuB-Bücher lese, als bewusstes Gegenprogramm quasi, aber dann wird man doch immer wieder in diesen Hype gezogen.
    Gerade jetzt habe ich beispielsweise jede Menge ungelesene Bücher neben mir liegen, ich komme vor lauter Arbeit gar nicht mehr her mit dem Rezensionen schreiben und dennoch habe ich mich morgen in der Buchhandlung verabredet und ein, zwei Bücherwünsche habe ich selbst ohne vor Ort all die Bücher auf den Tischen gesehen zu haben. Ich glaube also nicht, dass ich nicht mindestens ein Buch kaufen werde… Seufz… Dabei wurde mir gestern erst ein Rezensionsexemplar zugesandt.

    Wahrscheinlich überträgt sich da auch die allgemeine Schnelllebigkeit unserer Zeit auf unseren Konsumwunsch…

    Liebe Grüße
    Jennifer

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    1. Hallo Jennifer

      Ach, da sagst du was. Die Verlockung ist allgegenwärtig und auch bei mir landen immer wieder Bücher auf dem Bücherstapel, die ich über Vorablesen gewonnen habe, oder die mir anderweitig angeboten wurden. Die Willensanstrengung da mal Nein zu sagen, ist wirklich übermenschlich. Im Moment finde ich aber grad eine ganz gute Balance zwischen Rezensionsexemplaren, SuB-Büchern und Bibliotheksbüchern.
      Buchhandlungen sind aber auch immer gefährlich, da schaffe ich es auch nur ganz selten, ohne ein Buch rauszukommen. Irgendetwas springt mir immer ins Auge. :)

      Liebs Grüessli, Daniela

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  16. Hallo,

    ach ja, bei diesem Thema schwanke ich auch immer zwischen den Extremen… (Haben wir uns darüber nicht schon mal irgendwo unterhalten?)

    Mal stapeln sich hier die Rezensionsexemplare (aber nie mehr, als ich zeitnah schaffen kann), dann frage ich monatelang gar keins an. Im Moment verspüre ich einen gewissen Überdruss – ich glaube, es ist mal wieder Zeit für eine längere Pause. Oder zumindest eine Beschränkung auf ein oder zwei Exemplare. (Nicht, dass im Moment enorme Mengen hier lägen: es sind vier.)

    Eigentlich ‚bräuchte‘ ich Rezensionsexemplare gar nicht. Über meine Bibliothek kann icn englische und deutsche eBooks ausleihen, ich habe letzten Dezember ein Jahresabo des Hörbuchanbieters Bookbeat gewonnen, nicht zu vergessen die 400+ Bücher auf meinem SUB…

    Als ich anfing, zu bloggen, hatte ich auch keine Ahnung, dass es Rezensionsexemplare überhaupt gab! Das ist jetzt allerdings auch schon einige Jahre her und damals gab es die Anleitungen diverser Blogger einfach noch nicht.

    Ich freue mich insgeheim diebisch über unangefragt zugesandete Rezensionsexemplare, auch wenn da manchmal Bücher bei sind, die absolut überhaupt gar nicht meinem Beuteschema entsprechen. Es ist einfach ein Gefühl wie Weihnachten!

    Ich versuche, Hype-Bücher zu vermeiden, wenn der Hype absehbar ist. Wenn ich ein Buch ständig und überall sehe, schwindet meine Lust, es selber noch zu lesen. Allerdings lese ich zur Zeit ein Hype-Buch mit sehr zwiespältigen Meinungen („Children of Blood and Bone“), weil mich das dann schon wieder reizt!

    Ich bewerte Rezensionsexemplare genau wie jedes andere Buch, da gibt es durchaus auch kritische Rezensionen. Manchmal fühle ich mich da fast ein wenig schuldig, aber ich möchte ein Buch nicht künstlich besser bewerten, weil ich es umsonst bekommen habe…

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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    1. Tausend Dank für deinen ausführlichen Kommentar, ich habe ihn sehr gerne gelesen. :)
      Nach unseren SuB’s zu urteilen, bräuchten wohl nur die wenigsten Rezensionsexemplare. Und danke für’s Verlinken.

      Grüessli

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